An der Elbe

Ein paar Wochen später eine Tageswanderung, ganz der Elbe gewidmet. Es geht von Roßlau nach Aken soweit wie möglich am Fluss. Es ist inzwischen Ende Juli, angenehm warm, das Land aber ist verbrannt und die Elbe sehr, sehr wasserarm.

Ich habe die Wahl zwischen Nordufer – direkter Weg, aber nach Kartenlage nur stückweise am Fluss – und Südufer – mit Umweg, aber irgendwann ziemlich durchgehend am Wasser. Es gewinnt der Süden, und damit gehe ich erstmal ein paar Kilometer an der vierspurigen Landstraße. Mich stört das nicht, ich muss nicht fanatisch immer den kleinsten Pfad nehmen. Wie auch in Brandenburg heißt das auch nicht zwingend Verkehr, und so genieße ich den Blick vom Damm auf die Elbwiesen, genieße die Elbbrücke, die Muldebrücke und mehr. Die Elbe legt hier eine Schleife ein, und der wird halt gefolgt. Ab dann gehts ja auch wirklich am Wasser lang, ab dem Kornhaus direkt am Ufer.

Jetzt ist alles Biosphärenreservat, anfangs Wald …

… später verbrannte Wiese …

und im Augenwinkel immer das Wasser. Am Ufer gegenüber tauchen mit Brambach und Rietzmeck Ortschaften aus den Büschen auf, meine Seite aber ist still. Gegenüber einer Flachswerksiedlung ist dann Schluß, die Strecke legt einen Umweg durch Wald ein, bis wir an der Elbfähre wieder ans Wasser kommen.

Ein ganz verdientes Mittagessen auf schöner Terrasse direkt auf dem Damm und am Elberadweg mit Blick auf Wasser und Fähre. Die restlichen paar Meter zum Marktplatz Aken fallen dann doch etwas schwerer.

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