Lückenschluss, die erste

Anfang Februar hört sich nicht nach allerbestem Wandertermin an. Und als ich bei minus 6 Grad in Östringen losgegangen bin, habe ich mich schon gefragt, was ganz genau ich hier gerade mache. Aber wie so oft ist es draußen schöner als erwartet, und wie so oft fällt die Wettervorhersage schlechter aus als die Realität. Am Ende hatte ich zwei perfekt sonnige, fast windstille Tage bei unauffälligen Temperaturen.

Und wieso im Februar? Ich habe für Ostern den Schwarzwald-Westweg fest eingeplant, von Pforzheim nach Basel. Ergo muss ich Ostern auch in Pforzheim angekommen sein und so viele Möglichkeiten, die fehlende 2-Tages-Lücke zu schließen, habe ich nicht. Deshalb kurzfristig ab nach Östringen.

Erstes Ziel war Odenheim, witzigerweise mit S-Bahn-Anschluss. Die sehen hier aus wie Straßenbahnen, was für einen Berliner außerhalb einer geschlossenen Ortschaft recht seltsam wirkt. Man vergisst halt gerne, dass man nicht weit vom Rheintal wandert, in diesem Fall nahe Karlsruhe. Und man kommt ja nicht durch den Vordereingang in die Gegenden. Und wieder einmal – wie eigentlich in gesamt Hessen und Baden-Württemberg – ist der öffentliche Nahverkehr fantastisch.

Aber frostig war es zunächst:

Blick zurück auf Odenheim

Die Etappe verläuft ansonsten unspektakulär. Ich genieße den häufigen weiten Blick über die Wiesen und Felder. längere Strecken im Wald sind heute nicht im Plan.

Blick von der Terrasse der Klubhütte des Odenwaldklubs oberhalb Münzesheim

So komme ich schon früh am Nachmittag nach Bretten und beziehe meine Unterkunft im Hotel Krone direkt am Marktplatz (links im Bild).

Marktplatz und Pfeiferturm in Bretten

Und weil noch viel Zeit im Tag ist, fahre ich mit Bahn und Bus zurück nach Östringen, hole mein Auto und parke es für morgen am Bahnhof Bretten. Wobei noch ein schönes Foto rausgekommen ist:

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